Kapitel 6

Internationalisierung Sachsens nach innen und außen

6.1 Zusammenfassung:

Die Wirtschaftsstrategie Sachsen 2030 geht in dem Bereich der Internationalisierung Sachsens davon aus, dass

 

  • Sachsen seine internationale Einbindung kontinuierlich ausbauen muss. Hierbei besteht großes unerschlossenes Potenzial in der Beziehung zu seinen Nachbarstaaten Polen und Tschechien, ohne deren kontinuierliche Erschließung Sachsen seine weiterhin bestehende Randlage nicht abbauen kann. Ebenfalls muss Sachsen insbesondere unter der Nutzung von Synergien und gemeinsam mit anderen Bundesländern und dem Bund die Beziehungen zu den Schlüssel-Industrie- und Kulturnationen der Welt ausbauen und pflegen,
  • es Ziel der Staatsregierung sein muss, die Außenwirtschaft Sachsens nachhaltig zu stärken; die Hauptverantwortung hier jedoch bei den Unternehmen liegt,

    Quelle: Faktenblatt Ausländer in Sachsen, SMI

  • Die Internationalisierung der sächsischen Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt und mit der sprachlichen und kulturellen Offenheit beginnt, und die Basis für den Zugang zu Wachstumsmärkten wie auch die Integration neuer Mitarbeiter im In- wie Ausland ist.
  • Wir gut ausgebildete ausländische Fachkräfte willkommen heißen, um den steigenden Bedarf an Fachkräften zu begegnen
  • Das wichtigste Bindeglied zwischen Zuwanderung und Integration die Mehrheitsgesellschaft mit einer Willkommenskultur bildet, die respektvoll mit allen Fremden umgeht. Die politische und gesellschaftliche Elite muss sich hierbei an die Spitze der Bewegung stellen und Weltoffenheit täglich vorleben.

6.2 Status-Quo der Internationalisierung des Freistaates Sachsen

6.2.1 a) Offenheit für Fachkräfte und Willkommenskultur

Im Freistaat Sachsen leben circa 119.000 Ausländer. Das sind rund 2,9 % der Gesamtbevölkerung. Somit hat Sachsen zwar den höchsten Ausländeranteil in den neuen Bundesländern, liegt damit aber dennoch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (9%). In Deutschland leben insgesamt rund 15,3 Millionen Migranten. Dies entspricht fast 19 % der Bevölkerung. Für Sachsen ergibt sich ein Anteil von unter 5 %.

Etwa ein Drittel der Ausländer in Sachsen kommt aus Mitgliedstaaten der EU (29,7 %). Rund 70% stammen aus Drittstaaten. Hiervon kommt die größte Gruppe aus Vietnam (rund 9.000). Fast 41 % der Migranten in Sachsen leben erst seit weniger als sechs Jahren in Deutschland. Ausnahme sind die vietnamesischen Migranten. Die meisten der in Sachsen lebenden Migranten stellen die erste Einwanderer-Generation dar und haben daher eine eigene Migrationserfahrung.[1]

Über die Hälfte der Ausländer, die nach Sachsen ziehen, kommt wegen einer Berufstätigkeit und bringt Familie mit. In Sachsen leben über 10.000 ausländische Studenten. Im Jahr 2009 haben 4.105 Ausländer als Erstsemester ein Studium in Sachsen begonnen. Diese verlassen aber Sachsen zum Großteil nach oder vor Beendigung des Studiums wieder und ziehen in andere Bundesländer. 1.476 Ausländer sind als Asylbewerber Sachsen zugewiesen worden.[2]

Insgesamt ist festzustellen, dass der Zuzug der Ausländer wenig über arrivierte Leute (Greencard), sondern eher über Ausbildung/Studium stattfindet. Die Mehrheitsbevölkerung in Sachsen tritt den Migranten deutlich distanziert gegenüber, da das Bild, das die Mehrheitsgesellschaft von Zuwanderung und Migration hat, oft von großer Unkenntnis anderer Kulturen geprägt ist.[3]

Schwäche im Deutschen bei Ausländern, bei gleichzeitiger Schwäche im Englisch bei den Menschen in Sachsen führen zu schwerwiegenden Einschränkungen bei der Interaktion und Kommunikation mit Menschen vor Ort. Eine eingeschränkte Fähigkeit zur Kommunikation mit der lokalen Bevölkerung erschwert aber die Integration der ausländischen Mitbürger.

Neben der Sprache, sind die mitreisenden Familienangehörigen ein bisher unterschätzter Faktor der Willkommensgesellschaft. Ihr Wohlbefinden entscheidet über Gehen oder Bleiben der Familie. Nicht in allen Fällen ist jedoch die Begleitung oder der Nachzug der Familie problemlos möglich. So ist derzeit der Familiennachzug nur jenen Paaren gestattet, die verheiratet sind.

Häufig ist auch der Umgang mit den Behörden, z.B. bei Genehmigungen für den Besuch von Verwandten, nicht einfach. Ausländer setzen jedoch ihre Erfahrungen im Umgang mit den Behörden mit ihrem Willkommen-Sein gleich.[4]

Die Akteure im Freistaat Sachsen gehen hier schon mit gutem Beispiel voran. Mit dem Projekt AKZESS, haben sich alle Beteiligten verpflichtet, Anträge – vollständige Unterlagen vorausgesetzt – innerhalb von 4 Wochen zu bescheiden. Es ist ein standardisiertes Verwaltungsverfahren, mit dem Sachsen den ausländischen Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten einen schnelleren Zugang zum sächsischen Arbeitsmarkt ermöglicht.

Auch in Zusammenhang mit verschiedenen Bundesratsinitiativen hat der Freistaat Sachsen erreichen können, dass rechtliche Regelungen zur Zuwanderung vereinfacht wurden. So ist es inzwischen möglich, dass ein Aufenthaltstitel vergeben werden kann, bevor ein Arbeitsvertrag unterschrieben wurde. Außerdem wurden die Möglichkeiten, einem Nebenjob nachzugehen, für ausländische Studenten vereinfacht. Auch mitreisende Ehepartner haben die Möglichkeit, wenn auch beschränkt, einer Beschäftigung nachzugehen.

Sachsen setzt sich über Faktenblätter für die Bevölkerung, Zeitungsartikel und Workshops gezielt für eine bessere Kommunikation der Notwendigkeit von Zuwanderung ein. Zu erwähnen ist hier auch, dass seit 2009 eine gestiegene Zuwanderung zu verzeichnen ist.

6.2.2 b) Internationale Einbindung Sachsens

Laut Artikel 12 der Verfassung des Freistaates Sachsen ist es ein Staatsziel, dass der Freistaat Sachsen grenzüberschreitende Zusammen-arbeit anstrebt, die auf den Ausbau gut nachbarlicher Beziehungen und auf das Zusammenwachsen Europas gerichtet ist.

Diese Beziehungen gerade mit den Nachbarregionen sollten noch stärker genutzt werden, um gemeinsame Problemstellungen zu identifizieren und gemeinsam in den Zentralregierungen und auf europäischer Ebene zu vertreten.

Der Freistaat Sachsen pflegt seit 1990 breit gefächerte internationale Kooperationen mit über 30 Staaten. Die mittel- und osteuropäischen Länder bilden dabei einen wesentlichen Schwerpunkt. Darüber hinaus öffnet sich Sachsen aber auch für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit Ländern in Amerika, Asien oder Nahost.

Die Euroregionen Neiße, Elbe/Labe, Erzgebirge und Egrensis haben sich als Kreise und Kommunen an den Binnen- und Außengrenzen mit dem Ziel zusammengeschlossen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern.

Die intensivste Form der Zusammenarbeit für Sachsen sind interregionale Partnerschaften mit der Tschechischen Republik, Lubuskie (PL), und Niederschlesien (PL), in denen viele Themen und Gesellschaftsgruppen angesprochen werden. Außerdem betreibt der Freistaat inzwischen Verbindungsbüros in Breslau und Prag.

Aber auch weltweit bestehen Partnerschaften. So gibt es Regionalpartnerschaften mit Quebec und Alberta/Kanada, der Bretagne/Frankreich, Hubei/China, der Slowakei und Ungarn. Auch viele andere Staaten oder Regionen gehören zu Sachsens Partnern. Sächsische Politiker unternehmen regelmäßig Delegationsreise in diese Staaten und Regionen und empfangen Delegation aus diesen.[5] Diese Beziehungen gerade mit den Nachbarregionen sollten noch stärker genutzt werden, um gemeinsame Problemstellungen zu identifizieren und gemeinsam in den Zentralregierungen und auf europäischer Ebene zu vertreten.

 

  • Außenwirtschaft

    Für den Freistaat Sachsen ist in den Jahren nach der Wende eine starke Zunahme der Außenhandelsverflechtungen zu konstatieren. Im Zeitraum von 1992 bis 2010 verzehnfachten sich die gesamten Ausfuhren des Freistaates Sachsen und stiegen von knapp 2,5 Mrd. € auf 24,9 Mrd. € an.[6]

    Quelle: Außenhandelsstatistik Sachsen (http://www.aussenwirtschaft.sachsen.de/288.html)

    Die Dynamik der Ausfuhren wurde dabei maßgeblich durch einige wichtige Handelspartner determiniert. Während Frankreich und die USA weiterhin sehr wichtige Abnehmer sächsischer Waren sind, im Zeitverlauf aber an Einfluss verloren haben, nahm die Bedeutung der Volksrepublik China stetig zu. Neben dem amerikanischen, asiatischen sowie westeuropäischen Raum spielen auch die osteuropäischen Länder eine immer größere Rolle für den Außenhandel des Freistaates Sachsens.[7]

    Der wichtigste Handelspartner bei den sächsischen Einfuhren ist die Tschechische Republik. Neben Polen spielt auch die Russische Föderation eine entscheidende Rolle für den Handel des Freistaates Sachsen. Bei der Dynamik der Einfuhren aus Polen und Tschechien insgesamt zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den Ausfuhren.[9]

    Quelle: Außenhandelsstatistik Sachsen (http://www.aussenwirtschaft.sachsen.de/288.html)

    Zu den wichtigsten Gütern im Außenhandel gehören Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus, des Maschinenbaus und elektronische Erzeugnisse. In Zukunft ist jedoch zu erwarten, dass neue Technologien, so wie die in Sachsen angesiedelte Halbleiterindustrie, an Bedeutung gewinnen werden.

    Quelle: Außenhandelsstatistik Sachsen (http://www.aussenwirtschaft.sachsen.de/288.html)

    Lediglich rund vier Prozent der sächsischen Unternehmen gründeten bisher eine Niederlassung oder haben ein Vertriebsbüro im Ausland. Für künftig notwendig erachten es aber mehr Betriebe, insbesondere für Aktivitäten in Polen (14 %), Russland (13 %), China (12 %) und in den USA (10 %).[9]

    Mit dem Exportwachstum liegen die sächsischen Unternehmen etwa doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt von 3,4 Prozent. In Ostdeutschland wuchsen die Importe um 2,8 Prozent. Mit dem Exportvolumen von 31,6 Milliarden Euro ist Sachsen Spitzenreiter unter den fünf ostdeutschen Ländern.[10]Viele sächsische Unternehmen schöpfen jedoch ihr vorhandenes Potential auf den internationalen Märkten nicht aus. Sächsische Unternehmen sind bezogen auf Ostdeutschland zwar Export-Spitzenreiter, im bundesdeutschen Vergleich aber weiterhin unterdurchschnittlich im Ausland aktiv. Ganz offensichtlich kommen die bisherigen Ansätze von Freistaat, Kammern und Unternehmensverbänden, die bislang nicht international aktiven Unternehmen zu motivieren, an ihre Grenzen. Es gilt, die Ursachen hierfür besser zu verstehen und geeignete Gegenmaßnahmen zu finden.

  • Tourismus[11]

    Der Freistaat Sachsen ist bei ausländischen Touristen beliebt. Dies zeichnet sich beispielsweise dadurch aus, dass Sachsen unter den neuen Flächenbundesländern den höchsten Anteil ausländischer Gäste hat. Die Anzahl der Ankünfte von Touristen in Sachsen ist seit 1992 kontinuierlich gestiegen. Die deutschen Touristen machen nach wie vor den größten Anteil an allen Touristen in Sachsen aus (2011: 89 %). Allerdings ist die Anzahl der ausländischen Gäste im Zeitverlauf gestiegen. Dies gilt jedoch nur für Leipzig und Dresden – im ländlichen Raum ist die Zahl der ausländischen Touristen immer noch marginal.

    Allgemein lässt sich feststellen, dass es keine einheitliche Tou-rismusstrategie für den Freistaat gibt. Oftmals vermarkten sich Regionen einzel-nen und schöpfen kaum Synergieeffekte ab. Eine einheitliche Marketingstrategie könnte auch die Auf-enthaltsdauer von Touristen im Freistaat verlängern.

    Die größte Gruppe kommt aus dem europäischen Ausland (2011: 74 %), gefolgt von Gästen aus Amerika und Asien, wobei erstere von 1992 bis 2011 einen gleichbleibenden Anteil von durchschnittlich 12 % verzeichneten, während der Anteil der asiatischen Touristen an den internationalen Ankünften seit 1999 deutlich gestiegen ist (Anteil 1992: 7 %, 2011: 11%).

    Im Hinblick auf einzelne Staaten bilden allerdings US-Amerikaner den größten Anteil an allen ausländischen Touristen in Sachsen (2011: 9 %). Auf den nachfolgenden Rängen finden sich Besucher aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Polen, Italien, Japan und Frankreich. Die Anteile dieser Länder an den ausländischen Ankünften sind im Verlauf der Zeit relativ stabil geblieben.

    Den Erwerbstätigen im Tourismussektor fehlt es jedoch oft noch an Fremdsprachenkenntnissen, insbesondere im Englischen. Auch beschränkt sich die internationale Zusammenarbeit häufig nur auf einzelne Partner in einzelnen Regionen. Es gibt keine institutionalisierte internationale Zusammenarbeit auf regionaler Ebene beispielsweise mit den Nachbarstaaten. Allgemein lässt sich feststellen, dass es keine einheitliche Tourismusstrategie für den Freistaat gibt. Oftmals vermarkten sich Regionen einzelnen und schöpfen kaum Synergieeffekte ab. Eine einheitliche Marketingstrategie könnte auch die Aufenthaltsdauer von Touristen im Freistaat verlängern.

  • Verkehr

    Der internationalen Anbindung Sachsens müssen derzeit eher schlechte Noten ausgestellt werden. So gibt es zwar Bahnverbindungen nach Polen und Tschechien, doch gehören Dresden und Chemnitz zu den 15 deutschen Großstädten mit schlechtestem Eisenbahnverkehr. So fehlt es bezüglich der internationalen Anbindung Sachsens noch einer Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden Prag und einer Fernverbindung nach Krakau. Bislang fährt drei Mal täglich eine - gemessen an der Bedeutung der Strecke - schlecht ausgestattete und langsame Verbindung zwischen Breslau und Dresden. Auch die EC-Verbindungen aus Prag, Bratislava, Budapest und Villach halten in Dresden, wobei die Trasse Berlin-Dresden-Prag von der Qualität und Geschwindigkeit der Verbindung her weit hinter internationalen Standards bei der Verbindung von Hauptstädten hinterherhinkt.

    Die beiden sächsischen Flughäfen wurden zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Luftverkehrsmarkt ausgebaut. Der Flughafen Leipzig/Halle erhielt eine zweite interkontinentalfähige Start- und Landebahn.

6.2.3 c) Außendarstellung Sachsens

Sachsen gilt in Deutschland mit seinen schönen Landschaften, attraktiven Städten und seinem kulturellen Reichtum als interessantes Kurz-Reiseziel. Als Standort für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung wird der Freistaat indes bundesweit noch zu wenig wahrgenommen. Die Menschen außerhalb Sachsens haben mehrheitlich noch nicht den Eindruck, dass Sachsen ein dynamischer Wirtschaftsstandort ist und jungen Menschen viele attraktive Arbeitsplätze und gute Studienmöglichkeiten bietet.

Auch das emotionale Profil Sachsens ist nicht positiv geprägt. Vor allem im Westen wird Sachsen als „altmodisch“, „abstoßend“ und „grau“ beschrieben. Unter jungen Menschen wird besonders die hohe Arbeitslosigkeit und viel Rechtsextremismus aber auch der „unangenehme Dialekt“ genannt.

Zu diesem Ergebnis tragen deutschlandweit und weltweit unzureichende Kenntnisse über Sachsen bei. Im Ausland ist der Freistaat Sachsen insgesamt noch recht wenig bekannt. Dies abzubauen ist eine wesentliche Aufgabe der künftigen PR-Arbeit des Freistaates.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei: Standortwerbung für den Freistaat Sachsen, Nationale und internationale Positionierung (Präsentation) Grafik: Bekanntheit Sachsens im Ausland (S.11)

6.2.4 a) Offenheit für Fachkräfte und Willkommenskultur

Der demographische Wandel wird bis zum Jahr 2030 und in den Folgejahren die wohl größte Herausforderung für Sachsen darstellen. Wirtschaftswachstum und gesteigerter Wettbewerb erhöhen die Nachfrage nach zusätzlichen Fachkräften. In vielen Bereichen können ausländische Fachkräfte und qualifizierte Zuwanderer für Sachsen eine Möglichkeit darstellen, dem steigenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass entsprechend attraktive Gehaltsstrukturen bestehen.

Zuwanderer werden sich für Sachsen nur dann entscheiden, wenn es neben guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt auch attraktive Lebensbedingungen für sie und ihre Familien gibt.

Erfahrungen mit der Arbeitserlaubnis für ausländische IT-Spezialisten (die so genannte Green Card) haben gezeigt, dass jede besetzte Fachkraftstelle zusätzliche Arbeitsplätze im nachgeordneten Bereich schafft. Im Umfeld jedes Green-Card-Inhabers wurden im Durchschnitt 2,5 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Insgesamt ist aber festzustellen, dass hier gerade eine Integration über Ausbildung/Studium eine wesentliche Rolle spielt. Sachsen sollte noch attraktiver für ausländische Studierende werden und die Attraktivität Sachsens für ihren Verbleib auch nach dem Studium muss erhöht werden.

Die Attraktivität einer Gesellschaft kann als „Willkommenskultur“ verstanden werden. Willkommenskultur meint dabei nicht nur die Unterstützung der Neuankömmlinge bei der Ankunft, dem Erlernen der Verkehrssprache und dem Einleben in die neue Gesellschaft. Zur Willkommenskultur gehört auch der generelle Umgang mit Vielfalt in einer Gesellschaft: Das bezieht sich auf die Toleranz und Achtung gegenüber Menschen mit anderen kulturellen Wurzeln, umfasst die Wertschätzung der bisherigen Leistungen der Zuwanderer und zeigt sich darin, dass Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen der Gesellschaft angemessen vertreten und für alle Bewohner als Leistungsträger wahrnehmbar sind. Willkommenskultur fängt auch schon vor dem eigentlichen Deutschlandaufenthalt an und erstreckt sich bis in die Zeit danach.

Zuwanderer werden sich für Sachsen nur dann entscheiden, wenn es neben guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt auch attraktive Lebensbedingungen für sie und ihre Familien gibt.

6.2.5 b) Internationale Einbindung Sachsens

In jederlei Hinsicht stehen wir heute einer voranschreitenden Globalisierung gegenüber. Keine politische oder wirtschaftliche Frage ist nur noch rein innerstaatlich, sondern alles ist auf transnationaler Ebene miteinander verknüpft. Für Sachsen stellt die Internationalisierung eine enorme Chance dar. Besonders in Zeiten des demographischen Wandels können internationale Märkte neue Absatzmöglichkeiten bieten. Umfragen und Analysen belegen, dass Firmen, die im Exportgeschäft tätig sind, in Form eines höheren Mitarbeiterwachstums und einer Steigerung ihres Umsatzes profitieren können.

Neben den primären Zielmärkten Westeuropas kommt für Sachsen weiterhin eine besondere Bedeutung den Nachbarländern Polen und Tschechien zu; aber auch in den anderen mittel- und osteuropäischen EU-Staaten bieten sich gute Absatzmöglichkeiten für sächsische KMU. Prognosen bescheinigen den Nachbarländern Sachsens einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Besonders hier können sich für Sachsen neue Wirtschaftspartner und Absatzmärkte finden lassen.

Bei den Auslandsmärkten der Zukunft sehen die sächsischen Unternehmen Russland an erster Stelle. Es folgen Österreich, die Schweiz, Nordamerika (USA und Kanada), Asien (China und Indien), Polen, Tschechien, Frankreich und die Niederlande. Daneben besitzen Zukunftsmärkte wie die Golfregion, Vietnam und Brasilien für spezielle Branchen der sächsischen Wirtschaft ebenfalls ein großes Potential. Ebenso spielen die BRICS Staaten und die New Eleven eine immer wichtigere Rolle. Eine politische Flankierung der wirtschaftlichen Maßnahmen ist vorrangig in Ländern bzw. Branchen, die durch staatlichen Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen geprägt sind, notwendig. Aber nicht nur ein Ausbau des Außenhandels, sondern auch eine verbesserte Qualität des Tourismus in Sachsen kann zur nationalen und internationalen Bekanntheit Sachsens beitragen.

Eine verbesserte internationale Anbindung Sachsens, beginnend mit seinen Nachbarländern Polen und Tschechien, bietet unerlässliche Grundlage für den weltweiten Außenhandel sowie die Tourismuswirtschaft.

6.2.6 c) Außendarstellung Sachsens

Wie oben dargestellt wurde, ist ein negatives Images Sachsens häufig auf fehlende Kenntnisse und die geringe Bekanntheit Sachsens zurückzuführen. Eine positive Außendarstellung Sachsens kann Stimmungen verändern und Einstellungen korrigieren, um dadurch positiv auf das Image des Landes zu wirken. Gewinnen die sächsischen Bürger an Vertrauen und den Stolz auf den Freistaat und auf ihre eigenen Leistungen, kann jeder Einwohner des Freistaates als sein Botschafter agieren.

Durch eine positive Außendarstellung Sachsens, kann sich der Freistaat als lebenswertes Bundesland positionieren sowie potenzielle Investoren und Fachkräfte gewinnen. Die Entscheidung, in den Standort Sachsen zu investieren, einen Unternehmenssitz nach Sachsen zu verlegen oder als Fachkraft nach Sachsen zukommen wird von vielen Faktoren beeinflusst, wobei die Außendarstellung die Standortvorteile vermitteln muss. Dies muss jedoch kontinuierlich und systematisch erfolgen, und alle wirtschaftsfördernden wie kulturellen Instrumente des Freistaates sollten hier auf Basis eines Gesamtkonzeptes eingesetzt werden.

6.3 Ziele

Es werden folgende strategische und messbare Ziele für den Zeitraum bis 2030 formuliert:

  • Ausländer kommen gerne nach Sachsen und fühlen sich hier Willkommen. Dies liegt daran, dass die Ausländerbehörden sich schon bis zum Jahr 2020 zu Service- und Dienstleistungsstellen entwickelt haben, mehrsprachig agieren und Informationen mehrsprachig zur Verfügung stellen. Auch die Mehrheitsgesellschaft soll durch gezielte Kommunikation seitens des Freistaates und Zusammenkünfte mit Zuwanderern bis zum Jahr 2020 eine Willkommenskultur entwickeln.
  • Die Exportquote der sächsischen Wirtschaft gehört zu den führenden innerhalb Deutschlands. (2012 Rang 8 im Bundesvergleich)
  • Sachsen ist deutschlandweit neben den Küstenregionen Hauptreiseziel für deutsche Touristen und auch für internationale Gäste Hauptreiseziel. (aktuell Platz 7)
  • Sachsen ist logistisch international vor allem an seine Nachbarstaaten und an internationale Flugdrehkreuze exzellent angebunden.
  • Der Freistaat Sachsen und seine Bevölkerung haben durch eine erfolgreiche Kampagne ein positives Image innerhalb und außerhalb Deutschlands.

6.4 Wege und Aufgaben

6.4.1 a) Offenheit für Fachkräfte und Willkommenskultur

Es ergeben sich folgende Aufgaben für die unterschiedlichen Akteursgruppen:

6.4.1.1 Staatliche Institutionen

Staatliche Institutionen können die Zuwanderung von ausländischen und auch die Entstehung einer Willkommenskultur der Bevölkerung durch Weltoffenheit auf allen Ebenen (z.B. im Umgang mit internationalen Delegationen und bedeutenden Persönlichkeiten aus dem Ausland) vorleben und durch die Setzung von Rahmenbedingungen richtige Impulse geben. Ebenso ist die Zuwanderung durch politische Maßnahmen zu begleiten und die Bevölkerung über die Notwendigkeit der Zuwanderung zu informieren, sodass Ängste abgebaut werden können. Außerdem wird so eine Atmosphäre geschaffen, die auch für ausländische Fachkräfte attraktiv ist.

  • Engere Zusammenarbeit mit den Relocation Unternehmen
  • Erfahrungsaustausch zwischen Personen in staatlichen Institutionen, die bereits Auslandserfahrungen haben und solchen, die noch keine eigenen Erfahrungen sammeln konnten.
  • Gezielte kulturelle Vorbereitung derjenigen Personen der staatlichen Institutionen, die auf Wirtschaftsdelegationen oder Persönlichkeiten aus befreundeten Staaten treffen
  • Verstärkte Anwerbung ausländischer Studierender sowie verbesserte Vernetzung mit lokalen Unternehmen über Internetplattformen und Jobmessen
  • Vereinfachte Regelung des Familienzuzugs (Familiennachzug muss auch alternativen Formen der Partnerschaft gestattet werden)
  • Arbeitsmarktzugang für Ehegatten und Partner unabhängig vom Bruttojahresgehalt
  • Verbesserte juristische Bedingungen für dual Carreers und Ausbau von Info/Tauschbörsen für Jobangebote der Ehepartner
  • Hinsichtlich vorgeschriebener Mindestlohnhöhen für zuwandernde Fachkräfte gibt es eine deutliche Benachteiligung strukturschwächerer Regionen, da hier die ortsüblichen Löhne in vergleichbaren Positionen/Branchen oftmals deutlich unter den für eine Niederlassungserlaubnis notwendigen Mindesthöhen liegen. Dadurch müssen ausländische Fachkräfte besser gestellt werden, als Einheimische. Hier ist eine stärkere regionale Differenzierung mit einer Orientierung an ortsüblichen Löhnen notwendig, da die strukturbedingt vorhandenen Leistungsunterschiede sonst manifestiert bzw. verstärkt werden.
  • Einrichtung einer zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Migranten für Verweisberatung und Begleitung auf dem Weg zur Anerkennung ausländischer Studien- und Berufsabschlüsse
  • Ausdehnung des Berufsanerkennungsgesetzes auf Berufe, die in die Länderzugehörigkeit fallen und Berücksichtigung der Berufserfahrung bei der Anerkennung von Abschlüssen
  • Verfahren zur Anerkennung von Berufsabschlüssen beschleunigen und Kosten senken
  • Die Kommunen und der Freistaat sollten auf interkulturelle Begegnungen und interkulturellen Dialog setzen und die Internationalität der Region zeigen und sich in öffentlichen Kampagnen und in der Kommunikation zur Willkommensgesellschaft bekennen
  • Förderung der Sichtbarkeit von Menschen mit Migrationshintergrund in Polizei, Kita, Schule und Behörden
  • Durch die einfacheren Möglichkeiten beim konzerninternen Fachkräfteaustausch/Entsendung haben gerade große Unternehmen entscheidende Vorteile. Hier gilt es zu prüfen, inwieweit die einfacheren Regeln auch für kleinere Unternehmen, die eben keine Auslandsniederlassungen haben, zugänglich gemacht werden können.
  • Noch immer gibt es sogenannte gesperrte Arbeitsmarktregionen, die Nachteile haben, da die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk deutlich überdurchschnittlich ist. Betrachtet man sich allerdings die qualifikatorische Struktur der Arbeitslosen, stellt man fest, dass diese oftmals nicht geeignet ist, die Fachkräftenachfrage der Unternehmen zu sichern. Darüber hinaus ist Unternehmen nicht vermittelbar, warum der Nachbaragenturbezirk, der einen ähnlichen Einzugsbereich hat, nicht zu den gesperrten Arbeitsmarktbezirken zählt. Im Extremfall kann der Unternehmer im Ort A keine ausländischen Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen, der Unternehmer des Nachbarortes B (im anderen Agenturbezirk) unterliegt derartigen Restriktionen nicht. Diese Regelung gehört abgeschafft.
6.4.1.2 Verwaltung
  • Einrichtung von „Welcome Centern“ in Städten und Kommunen, die unterstützen und auch schon vor der Einreise über das Leben, die Arbeitsumwelt vor informieren sowie Ansprechpartner in Fragen des täglichen Lebens vermitteln
  • In den Behörden sollte der Wandel des Selbstverständnisses hin zu mehr Serviceorientierung und zur interkulturellen Öffnung weiter gefördert werden.
  • Informationen, Checklisten und Merkblätter der Behörden über Vorgehensweisen, Anforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Einladungsschreiben mehrsprachig anbieten Toleranz und interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter der Ausländerbehörden durch gezielte interkulturelle Trainings und Kurzaustauschprogramme sowie Fremdsprachenausbildung fördern
6.4.1.3 Unternehmen

Erst durch die aktive Mitwirkung aller im Unternehmen ist eine Willkommenskultur überhaupt umsetzbar. Dabei kommt gerade auf Kammern und Unternehmensverbände die besondere Aufgabe zu, Verbundlösungen zu entwickeln, die den Nachteil kleinerer Unternehmen ausgleichen.

  • Öffnung gegenüber einer besseren Bezahlung für junge Fachkräfte und gezielte Vermittlung dieser Notwendigkeit an den Rest der Belegschaft
  • Verankerung eines Bekenntnisses zur Diversity in der Unternehmensphilosophie
  • Homepage mehrsprachig anbieten sowie Testimonials über erfolgreiche Integration von Fachkräften mit Migrationshintergrund auf der Homepage und Werbung mit den guten Rahmenbedingungen in Sachsen (geringe Mieten, gute Kinderbetreuung etc.)
  • Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit ausländischen Fachkräften gesammelten haben und solchen, die diesen Schritt noch nicht gegangen sind
  • Ermöglichung von ersten Bewerbungsgesprächen per Internettelefon und Unterstützung bei der Anreise und Unterkunft für das Bewerbungsgespräch
  • Patenschaftsprogramme/Mentorenprogramme für Einarbeitung neuer eingewanderter Mitarbeiter sowie Tandemprogramme
  • Flexible Arbeitszeiten, um Behördengänge und Sprachkurse zu ermöglichen
  • Ermutigung zu Sprachkursen im Herkunftsland. Finanzierungshilfe für Sprachkurse sowie Ermöglichung von Sprachkursen mit berufsbezogenen Wirtschaft
  • Unterstützung bei der Jobsuche und geeigneten Schulen für die Familienangehörigen, bei Behördengängen und bei der Wohnungssuche sowie dem Umzug
  • Respektierung möglicher andere kultureller und religiöser Feiertage
6.4.2 b) Internationale Einbindung Sachsens

Es ergeben sich folgende Aufgaben für die unterschiedlichen Akteursgruppen:

6.4.2.1 Staatliche Institutionen

Ziel der Staatsregierung muss es sein, die Außenwirtschaft Sachsens nachhaltig zu stärken. Auch wenn es in der Entscheidung jedes Unternehmens selbst liegt, inwieweit es sich auf internationalen Märkten engagieren möchte, kann seitens der Regierung durch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen von der Beratung bis zu Förderangeboten ein positives Umfeld für die außenwirtschaftlichen Aktivitäten von Unternehmen des Landes geschaffen werden. Die Staatsregierung, aber auch weitere politische Ebenen innerhalb Sachsens haben hier insbesondere im Umgang mit ausländischen (Wirtschafts-) Delegationen und weiteren ausländischen Gästen, die Möglichkeit Sachsen international als weltoffen und attraktiv zu positionieren. Die Wirtschaftsförderung Sachsen muss hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen.

  • Intensivierung der internationalen Beziehungen Sachsen durch den Ausbau der Zusammenarbeit in den Euroregionen und den Regionalpartnerschaften sowie der Gewinnung neuer Regionalpartner und Verknüpfung mit gemeinsamen Zielen (z.B. ICE-Anbindung Leipzig-Dresden-Breslau-Krakau, Berlin, Dresden-Prag u.a.)
  • Aktivitäten wie Messeauftritten, Unternehmer-/Delegationsreisen, Ansprechpartnern, Förderangeboten etc. längerfristig ausbauen und mit dem Ziel der sächsischen Markenbildung (vgl. Imagekampagne) und mit politischen Begleitaktivitäten harmonisieren.
  • Analyse der Ursachen für die mangelnde Aktivität der nicht international aktiven Unternehmen Sachsens und Entwicklung angepasster Instrumente zur Intensivierung
  • Informationen zu Schwerpunktländern und –branchen ausbauen und politische Flankierung vorrangig in Ländern bzw. Branchen, die durch staatlichen Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen geprägt sind
  • Vereinfachung der vielfältigen Instrumentarien der Außenwirtschaftsförderung für KMU von Land, Bund und EU, Überprüfung von Ausschlusskriterien und Legung des Schwerpunkts auf Sensibilisierung der 96% der gegenwärtig nicht international aktiven Unternehmen
  • Für KMU Angebote zur Erschließung der Wachstumsmärkte entwickeln, insbesondere durch die Erleichterung von Verbundlösungen
  • Ausbau der Mehrsprachigkeit im Tourismus sowie Internationalisierung der Dienstleistungswirtschaft stärken
  • Einsetzen für eine bessere deutschlandweite und internationale Bahnanbindung Sachsens sowie Verbesserung der Luftanbindung an ein Luftfahrtdrehkreuz insb. Durch verbesserte Schiene/Straße/Luft-Verbundlösungen
6.4.2.2 Unternehmen

Die wesentlichen Aufgaben liegen vor dem Großteil der Unternehmen Sachsens, die aktuell nicht international aktiv sind. Diese sind gefordert, stärker ihrem Potenzial gemäß:

  • Zu prüfen, inwieweit sie auf internationalen Märkten aktiv sein sollten
  • Eröffnung von Niederlassungen und Vertriebsstätten im Ausland
  • Verstärkte Teilnahme an internationalen Messen
  • Benchmarking auf internationaler Ebene und nicht nur im Vergleich zu anderen deutschen Unternehmen
  • Ausbau der Dienstleistungen und Tourismusangebote für internationale Gäste
  • Lobbyarbeit für den Ausbau des internationalen Verkehranschlusses für Sachsen
6.4.3 c) Außendarstellung Sachsens

Es ergeben sich folgende Aufgaben für die unterschiedlichen Akteursgruppen:

6.4.3.1 Staatliche Institutionen
  • zielgruppengerichtete Übersetzung aller Internetseiten des Freistaates. Dazugehört als Standard ein hinreichend breites und aktuelles Angebot an Informationsmaterialien (elektronisch wie gedruckt) über Sachsen, seine wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Potenziale in zielgruppengerichteten Fremdsprachen, das auch von Dritten (z. B. Vereinen, Verbänden oder Unternehmen, die Kontakte mit dem Ausland haben) genutzt werden kann.
  • Koordination von imagefördernden Maßnahmen innerhalb und außerhalb Sachsens, die Sachsens Stärken und die Errungenschaften seit der friedlichen Revolution darstellen und seine Weltoffenheit betonen
6.4.3.2 Unternehmen
  • Deutlichere Betonung der Standortvorteile Sachsens

[1] Sächsisches Zuwanderungs- und Integrationskonzept

[2] Faktenblatt Ausländer in Sachsen, SMI

[3] Sächsisches Zuwanderungs- und Integrationskonzept

[4] Vgl. Jahresbericht 2012 des sächsischen Ausländerbeauftragten

[5] Vgl. http://www.internationales.sachsen.de

[6] Lehmann, Robert und Steinbrecher, Johannes: Wirtschaftliche Verflechtung Sachsens mit seinen Nachbarregionen in Polen und Tschechien, In: ifo Dresden berichtet 2/2012

[7] Ebd.

[8] Ebd.

[9] http://www.leipzig.ihk.de/inhalt/geschaeftsfeld/ueber-uns/Kommunikation-oeffentlichkeitsarbeit/ Pressemitteilungen/Gefragte-Maerkte-saechsischer-Unternehmen-oesterreich-Schweiz-und-Russland.aspx/branch-/

[10] Vgl. Leitlinien zur Außenwirtschaft im Freistaat Sachsen 2012

[11] Vgl. Rauch, Carolin: Sachsen und seine internationalen Gäste - Wo kommen sie her?. In: ifo Dresden berichtet 1/2013

[12] Vgl. http://www.standortkampagne.sachsen.de/23692.htm